Gießen/Sachsenhausen. Große Anerkennung für junge Nachwuchsingenieure: Zwei Schüler des Schulzentrums an der Warte in Sachsenhausen wurden beim Wettbewerb der Ingenieurkammer Hessen mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand in der Kongresshalle in Gießen statt. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Arena – gut überDACHt“, das in der Kategorie I bis Klasse 8 überzeugte. Die Aufgabe bestand darin, eine Überdachung für eine halbkreisförmige Zuschauertribüne mit vorgelagerter Bühne zu
entwerfen und als Modell umzusetzen.
Kreativität trifft Ingenieurskunst
Mit ihrem innovativen Ansatz beeindruckten die Schüler die Jury: Sie gestalteten die Stadionüberdachung in Form einer offenen Kirche. Diese ungewöhnliche und zugleich symbolträchtige Konstruktion brachte ihnen einen Sonderpreis in der Kategorie Sakralbau ein. Der Wettbewerb ist Teil des bundesweiten Nachwuchsförderprogramms „Junior.ING“, das von den Ingenieurkammern der Bundesländer organisiert wird. Ziel ist es, junge Talente frühzeitig für Technik, Konstruktion und kreatives Problemlösen zu begeistern.
Präzision unter klaren Vorgaben
Die Teilnehmenden mussten sich bei der Umsetzung an strenge Material- und Konstruktionsvorgaben halten. Zugelassen waren unter anderem Holzstäbe, Draht, Kunststoff, Papier, Schnur sowie verschiedene Klebstoffe. Trotz dieser Einschränkungen entstand ein technisch durchdachtes und ästhetisch ansprechendes Modell.
Förderung von Zukunftskompetenzen
Der Erfolg des Schulzentrums an der Warte unterstreicht die Bedeutung praxisnaher Projekte im Unterricht. Neben technischem Verständnis fördert der Wettbewerb Teamarbeit, Kreativität und
analytisches Denken – Fähigkeiten, die für die Berufe der Zukunft unerlässlich sind. Mit ihrem preisgekrönten Entwurf haben die jungen Konstrukteure eindrucksvoll bewiesen, dass Ingenieurgeist und Fantasie keine Frage des Alters sind.



